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Kontopfändung

Kontopfändung

Pfändung - Lohnpfändung

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Kommt es dazu, dass ein Schuldner eine gestellte Forderung aus jeglichen Gründen nicht begleicht, geht der betroffene Gläubiger dies im Regelfall nach. Nachdem mehrere Zahlungsaufforderungen, beispielsweise in Form von Mahnbescheiden versendet wurden, ist es dem Gläubiger gestattet weitere rechtliche Schritte anzugehen, um die zustehenden Zahlungen schnellstmöglich einzutreiben. Eine mögliche Methode ist es, das Konto des Schuldners zu pfänden und auf diesem Weg die offenen und ausstehenden Zahlungen zu begleichen. Je nach der Höhe der Forderung kann diese Kontopfändung sich über Monate oder sogar Jahre erstrecken. Das Ende der Pfändung geht gleichzeitig mit dem Begleichen der Schuld gegenüber dem Gläubiger einher. 2008-kontopfaendung-524x350

Was ist Kontopfändung?

Unter einer Kontopfändung versteht man, wie der Name schon vermuten lässt, die Pfändung des Kontos eines Schuldners. Dadurch hat dieser keinen Zugriff mehr darauf und kann ebenfalls keine Handlungen bezüglich dieses Kontos vornehmen. Die monatlichen Einzahlungen, die auf diesem Konto überwiesen werden, werden darauffolgend an den oder die betroffenen Gläubiger ausgezahlt.

Kontopfändung durch Finanzamt

Die Voraussetzung für das Finanzamt ist genauso wie bei Gläubigern, dass eine offene Forderung vorliegen muss, die in der Vergangenheit nach mehrmaligen Zahlungsaufforderungen gegenüber dem Schuldner nicht beglichen wurde. Ist dies der Fall, ist das Finanzamt, genauso wie die Gläubiger, dazu bevollmächtigt sich auf diese Weise die offenen Forderungen zurückzuholen.

Kontopfändung Ablauf

Ist ein Schuldner nicht fähig seine offenen Forderungen gegenüber einem Gläubiger zu begleichen, ist es in manchen Fällen eine Maßnahme das Konto des Betroffenen zu pfänden. Diese Pfändung kann sich je nach Höhe der Forderung unterschiedlich in die Länge ziehen. Befindet sich genug Guthaben auf dem Konto, um die Rechnung direkt zu begleichen, endet die Pfändung direkt danach. Ansonsten endet sie, wenn alle der Schuldner seine Forderungen vollständig abbezahlt hat.

Pfändung

Heutzutage kommt es aufgrund unterschiedlichster Gründe immer häufiger zur Anhäufung von Schulden. Oft geht es soweit, dass dies schwerwiegende Einschränkungen im normalen Lebensalltag mit sich zieht und sogar Dritte mögliche Konsequenzen davontragen. Ist es einem Schuldner darauf basierend nun also nicht mehr möglich offene Rechnung zu begleichen, steht es dem betroffenen Gläubiger frei sich diese Forderungen in Form einer Zwangsvollstreckung zu eigen zu machen. Hierbei wird das Eigentum des Betroffenen durch einen bevollmächtigten Zwangsvollstrecker in Form einer Pfändung eingezogen und dem betroffenen Gläubiger als Begleichung der Schuld überlassen. Was genau und in welchem Ausmaß gepfändet wird, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

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Pfändung – was ist das?

Bei einer Pfändung spricht man im Rahmen einer Zwangsvollstreckung vom Beschlagnahmen des Eigentums eines Schuldners durch den Staat. Dies dient dazu die noch offenen Forderungen dieses Schuldners gegenüber eines oder mehrerer Gläubiger zu begleichen.

Wer darf Pfändungen vornehmen?

Zunächst kann nur derjenige pfänden, der im Besitz eines Vollstreckungstitels gegen den Schuldner ist. Handelt es sich um bewegliche Sachen in Form von Gegenständen, ist ein Gerichtsvollzieher für die Pfändung zuständig und nimmt diese dann in der Regel auch in seinen Besitz bzw. versieht die zu pfändenden Gegenstände mit einem Pfandsiegel. Beim unbeweglichen Vermögen, wie beispielsweise Grundstücken, kommt es zu einer angeordneten Zwangsversteigerung durch ein Gericht.

Was darf gepfändet werden?

In der Regel dürfen Gerichtsvollzieher nur das pfänden, was nicht zum allgemeinen Lebensstandard und zur Ausübung des Berufs beiträgt. Hierunter fallen demnach luxuriöse Güter, wie zum Beispiel besonders teure Autos, Schmuck oder auch die neuste Unterhaltungselektronik. Demnach wird nur das gepfändet, was auf einer Auktion einen hohen Gewinn erzielt.

Zusätzlich kann jedoch auch der Lohn- oder das Gehalt, bestehende Bausparverträge o.ä. oder auch der Unterhalt gepfändet werden.

Lohnpfändung

Heutzutage geraten immer mehr Personen in eine finanzielle missliche Lage. Die Folgen sind dabei die monatlichen Kosten nicht mehr abdecken und bezahlen zu können, sodass im Normalfall weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden. Somit ermitteln Gerichtsvollzieher, durch welche Art und Weise der Schuldner, die noch nicht gezahlten Forderungen des Gläubigers begleichen kann. Eine Methode ist es, den Arbeitgeber des Schuldners zu kontaktieren und darauffolgend dessen Gehalt zu pfänden. Bei dieser Pfändung wird jedoch nicht das komplette Gehalt, sondern nur ein speziell auf den Schuldner berechneter Freibetrag eingezogen. Durch diese Methode ist es dem Gläubiger gewährleistet sich nach und nach die zustehenden Zahlungen zu beschaffen.

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Lohnpfändung – wie läuft das ab?

Bei einer Lohnpfändung spricht man von einer Maßnahme zur Zwangsvollstreckung. Im speziellen der Vollstreckung des Arbeitslohns. Hierbei setzt sich der betroffene Gläubiger direkt mit dem Arbeitgeber des Schuldners auseinander und informiert diesen über die Maßnahme der Pfändung, um künftig direkt den pfändbaren Teil des Lohns zu erhalten.

Lohnpfändung berechnen

Die Pfändung des gesamten Gehalts ist unzulässig, sodass die Höhe des pfändbaren Teils des Arbeitslohns berechnet werden muss. Hierbei wird in die Netto- und in die Bruttomethode unterschieden. Bei ersterem werden lediglich die vom Arbeitnehmer zu leistenden Beiträge bezüglich der Steuern und Sozialversicherung berücksichtigt. Bei letzterem auch die Beiträge die durch den Arbeitgeber geleistet werden. Die Bruttomethode hinterlässt dem Schuldner somit einen geringeren Teil des Gehalts, als die Nettomethode.

Grenze bei Lohnpfändung

Trotz einer Pfändung des Lohns muss es dem Schuldner gewährleistet werden, sich selbst und auch seine unterhaltspflichtigen Personen versorgen zu können. Hierfür gibt es gesetzlich geregelte Freigrenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Somit ist eine Person ohne Unterhaltspflichten dazu berechtigt monatlich 1.178,59€ zu erhalten.

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