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P-Konto

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P-Konto-Freibetrag P-Konto-Bescheinigung P-Konto-Eröffnen

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Jeder Mensch besitzt die Befugnis ein Girokonto bei einer beliebigen Bank zu eröffnen. Dieser Anspruch zählt ebenfalls für ein P-Konto. Bei diesem besagten P-Konto spricht man von einem Pfändungsschutzkonto, welches mit einem Girokonto gleichgestellt werden kann. Der Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Girokonto und einem Pfändungsschutzkonto ist hierbei jedoch, dass beim P-Konto ein Schutz vor Kontopfändung beinhaltet ist. Dieser gewährleistet, dass Einkünfte, wie zum Beispiel die Rente oder der Arbeitslohn bis zu einer geregelten Bemessungsgrenze nicht angerührt werden und im Rahmen einer angeordneten Zwangsvollstreckung nicht vollständig gepfändet werden kann. Um Zwangsvollstreckern hierbei nun zuvor zu kommen ist es wichtig sich rechtzeitig um ein solches P-Konto zu kümmern.

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Was kann bei einem P Konto gepfändet werden?

Der vorhandene Pfändungsschutz gilt bis zu einer P-Konto Grenze von 1133,80 €. Alles darüber liegende kann in der Regel eingefordert werden. Hierbei können auf Basis vorhandener Nachweise jedoch Ausnahmen gemacht werden. Der verbleibende Betrag kann weiterhin ganz normal für Zahlungen und Überweisungen jeglicher Art genutzt werden.

Wer bekommt ein P-Konto?

Ein Pfändungsschutzkonto kann jede beliebige Person bei ihrer Bank beantragen bzw. eröffnen. Wichtig hierbei ist, dass es sich lediglich um eine Person handelt, denn ein P-Konto kann nur als sogenanntes Einzelkonto gehalten werden. Verfügt die Bank bereits über ein bestehendes Girokonto, kann dieses auch ganz einfach zu einem Pfändungskonto umgeschrieben werden.

Wie lange dauert die Umwandlung eines P-Kontos?

Besteht bei der Bank bereits ein Girokonto, kann dies ganz einfach in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden. Dies muss lediglich bei der betroffenen Bank beantragt werden. Die Umwandlung vom Girokonto in ein P-Konto wird dann innerhalb von 4 Tagen durchgeführt. Sollte gegen den Schuldner bereits eine Vollstreckungsmaßnahme angeordnet worden sein, ist es wichtig, dass das Konto innerhalb von 4 Wochen zu einem P-Konto umgewandelt wird. Geschieht dies nicht in der vorgegebenen Frist, kann nicht gewährleistet werden, dass der P-Konto Freibefrag zukünftig geschützt wird.

P-Konto Freibetrag 

Jede Person besitzt die Möglichkeit bei seiner Bank ein sogenanntes P-Konto zu eröffnen bzw. ein bestehendes Girokonto in ein P-Konto umwandeln zu lassen. Bei diesem P-Konto spricht man von einem Pfändungsschutzkonto, welches in einer finanziell misslichen Lage, beispielsweise einer Privatinsolvenz, nicht gepfändet werden kann.

Entscheidet man sich nun aufgrund eines Zwangsvollstreckungs- bzw. Pfändungsbescheides dafür sein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln zu lassen, ist es wichtig den sogenannten P-Konto Freibetrag einzuhalten, welcher aktuell bei 1178,59 € monatlich liegt.

Alle über dem Freibetrag befindlichen Einnahmen werden in der Regel von der Bank einbehalten und darauffolgend an die Gläubiger ausgezahlt.

Befindet man sich in speziellen Situationen ist es möglich den grundlegenden Freibetrag durch ausgehändigte Bescheinigungen zu erhöhen bzw. individuell anpassen zu lassen.

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P-Konto Freibetrag überschritten

Kommt es aufgrund beliebiger Umstände zur Überschreitung des vorgegebenen Freibetrags, wird dieser Überschuss in der Regel von der Bank einbehalten und steht zur Pfändung bereit. Jedoch ist es möglich einen nicht aufgebrauchten Freibetrag, beispielsweise aus dem Monat März, auf den Folgemonat April zu übertragen. Wird dieser Rest im April wieder nicht verwendet, geht der überschüssige Betrag im Mai an die Gläubiger über.

Im Falle einer doppelten Zahlung, beispielsweise des Gehalts, kommt es ebenfalls zu einer Überschreitung des Freibetrags. Hierbei wird der zweite Zahlungseingang von der Bank einbehalten und erst im Folgemonat zur Verfügung gestellt.

P-Konto Freibetrag berechnen

Grundsätzlich steht jedem Verbraucher aktuell ein Freibetrag in Höhe von 1178,59 € zur Verfügung. Dieser kann je nach Lebenssituation in Form von Bescheinigungen individuell angepasst werden.

P-Konto Freibetrag erhöhen – wie lange dauert das?

Nachdem eine Bescheinigung auf Erhöhung des P-Konto Freibetrags beantragt und gestattet wurde, kann diese bei der Bank vorgelegt werden. Für die Erhöhung liegt keine genaue Frist vor, sie wird jedoch in der Regel zeitnah, innerhalb von wenigen Tagen durchgeführt. Wie lange dieser Vorgang genau dauert ist von Bank zu Bank unterschiedlich.

P-Konto Bescheinigung

Immer mehr Privatpersonen geraten heutzutage mindestens einmal in ihrem Leben in die Überschuldung. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, weshalb sich die Anhäufung von Schulden in einigen Fällen kaum vermeiden lässt. Häufig wird befürchtet, dass beispielsweise aufgrund einer Privatinsolvenz und der daraus folgenden Zwangsvollstreckung, alle Einkünfte komplett verloren gehen.

Damit dies nicht zur Realität wird, ist es Schuldnern möglich ein sogenanntes P Konto oder auch Pfändungsschutzkonto bei ihrer Bank anzulegen, bei denen ihnen eine bestimmte Pfändungsfreigrenze weiterhin monatlich zur Verfügung steht. Reicht dieser Freibetrag jedoch nicht aus, kann aufgrund unterschiedlicher Gründe weiterführend eine P-Konto Bescheinigung beantragt werden, durch die es möglich ist, die vorherige Freibetrags-Grenze zu erhöhen.

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P-Konto Bescheinigung kostenlos

Das Beantragen und damit verbundene Ausstellen einer P-Konto Bescheinigung führt in der Regel keine Kosten mit sich. So ist es möglich sich bei einer zulässigen Stelle diese Bescheinigung kostenlos ausstellen zu lassen. Jedoch ist dies kein Normalfall und muss demnach separat bei der jeweiligen Stelle angefragt werden.

Wer stellt P-Konto Bescheinigungen aus?

Es gibt unterschiedliche Wege und Möglichkeiten an eine P-Konto Bescheinigung zu gelangen. So ist es beispielsweise möglich sich diese von einer professionellen Schuldnerberatung, einem Anwalt oder sogar vom Arbeitgeber, welche jedoch nicht dazu verpflichtet sind, ausstellen zu lassen. Beziehen Sie Sozialleistungen, ist es ebenfalls möglich sich eine P-Konto Bescheinigung beim zuständigen Sozialamt oder Jobcenter zu beantragen.

Wurde diese Bescheinigung erfolgreich ausgestellt, muss diese bei der betroffenen Bank vorgelegt werden.

P-Konto Bescheinigung – Familienkasse

Geht es nun darum zusätzlich das Kindergeld absichern oder anrechnen zu lassen, ist es nötig eine P-Konto Bescheinigung bei der zuständigen Familienkasse zu beantragen. Hierbei muss lediglich der aktuelle Kindergeldbescheid als Nachweis vorgelegt werden.

P-Konto eröffnen

Grundsätzlich ist jeder dazu befugt ein Konto bei einer beliebigen Bank zu eröffnen. Hierzu zählt ebenso das P-Konto oder auch Pfändungsschutzkonto. Um ein solches anlegen zu können muss gewährleistet sein, dass es sich bei der Person lediglich um eine Einzelperson und nicht um mehrere Personen handelt. Ein P-Konto kann nämlich ausschließlich als Einzelkonto und nicht als gemeinschaftlich geführtes Konto genutzt werden. Handelt es sich um ein geschäftliches Konto ist dies ebenfalls nicht möglich. Pfändungsschutzkonten stehen lediglich Privatpersonen zur Verfügung.

Ist gewährleistet, dass es sich um eine private Einzelperson handelt, kann jederzeit sowohl ein neues P-Konto eröffnet oder ein bestehendes Girokonto bei der Bank zu einem Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden.

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P-Konto einrichten

Ein P-Konto einzurichten ist normalerweise mit wenig Mühe erledigt. So kann bei einer willkürlichen Bank ein neues Pfändungsschutzkonto eröffnet oder ein bereits bestehendes, privates Girokonto in ein P-Konto umgewandelt werden. Hierzu muss lediglich die Umwandlung bei der zuständigen Bank beantragt werden.

Ist dies geschehen, erfolgt diese Umwandlung innerhalb von 4 Tagen nach Beauftragung.

P-Konto kostenlos

Das Umwandeln eines Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto ist grundlegend kostenfrei. Das führen dieses P-Kontos jedoch nicht. In den meisten Fällen fallen hierfür monatliche Gebühren an, die sich jedoch von Bank zu Bank unterscheiden und lediglich bei der eigenen Bank erfragt werden können.

P-Konto Dispo

In den wenigsten Fällen ist ein Dispokredit bei einem P-Konto gewährleistet. Grundlegend auszuschließen ist ein solcher jedoch auch nicht. Die Entscheidung, ob ein Dispokredit für ein Pfändungsschutzkonto bewilligt wird, liegt demnach in der Hand der betroffenen Bank. In der Regel wird dieses Dispo, aufgrund der Möglichkeit sich weiter zu verschulden, als nicht sonderlich sinnvoll angesehen.

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