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Privatinsolvenz

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Privatinsolvenz-Dauer - Restschuldbefreiung

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Immer mehr Privatpersonen leben damit, Ihre anfallenden Ausgaben nicht mehr direkt mit Ihren monatlichen Einnahmen begleichen zu können. Nach und nach kommt es somit zu einer immer größer werdenden Ansammlung von Schulden, wodurch das tägliche Leben zunehmend beeinträchtigt wird. Um dies schnellmöglich wieder in den Griff zu bekommen, ist in den meisten Fällen der Gang zu einer professionellen Schuldnerberatung der letzte mögliche Ausweg, um möglicherweise im letzten Augenblick eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern erzielen zu können.

Ist dies jedoch nicht der Fall, bleibt den meisten Betroffenen in der Regel oft keine andere Wahl, als die Privatinsolvenz anzumelden. Tritt dies ein, tauchen für den Schuldner in der Regel eine Vielzahl von noch zu klärenden Fragen auf.

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Privatinsolvenz – was ist das?

Bei der Privatinsolvenz oder auch Verbraucherinsolvenz spricht man von einem gerichtlich zu regelnden Verfahren. Dieses wird durch §§ 304-311 der Insolvenzordnung (InsO) bestimmt und durch das Insolvenzgericht durchgeführt.

Kosten einer Privatinsolvenz

Die Befreiung von Schulden durch die Privatinsolvenz ist nicht kostenlos.

So fallen sowohl Kosten für Ihren zuständigen Rechtsanwalt als auch Gerichtskosten in einer durchschnittlichen Höhe von 1700-2500 € an.

Falls Sie lediglich über ein geringfügiges Nettoeinkommen verfügen, besteht die Möglichkeit Beratungshilfe des zuständigen Amtsgerichts in Anspruch zu nehmen. Hierbei werden die anfallenden Kosten direkt mit dem Gericht abgerechnet.

Um dem Schuldner hierbei entgegen zu kommen, ist es möglich diese Gerichtskosten nach der Wohlverhaltensphase in Raten zurückzuzahlen. Diese Raten richten sich nach dem Nettoeinkommen am Ende der Wohlverhaltensphase.

Privatinsolvenz anmelden

Nicht jeder Schuldner ist dazu berechtigt Privatinsolvenz zu beantragen. Hierfür muss zunächst ein außergerichtlicher Einigungsversuch mit den Gläubigern abgewiesen worden sein, wofür Sie eine Bescheinigung benötigen. Diese erhalten Sie von einer professionellen Schuldnerberatung.

Ist dies passiert, kann Ihr Antrag auf Privatinsolvenz gestellt werden.

Privatinsolvenz – wie läuft das ab?

Nachdem die Privatinsolvenz angemeldet wurde, beginnt das ca. 1 Jahr andauernde Verfahren. Hierbei wird zunächst das bestehende Vermögen des Schuldners unter den Gläubigern aufgeteilt, woraufhin ein Treuhänder über das vollständig pfändbare Vermögen des Schuldners verfügt und dieses dementsprechend verwaltet.

Nach der Verwertung der zu begleichenden Schuld folgt eine 3 bis 6-jährige Wohlverhaltensphase.

Privatinsolvenz Dauer

Nach unzähligen Versuchen zurück in die Schuldenfreiheit zu gelangen, ist die Privatinsolvenz oft der letzte Ausweg. Um eine solche Privatinsolvenz beantragen und gewährleisten zu können ist es wichtig, dass die nötigen Voraussetzungen gegeben sind. Hierzu zählt beispielsweise, dass eine vorherige außergerichtliche Einigung abgelehnt wurde, Sie sich in keinem Selbstständigen-Verhältnis befinden und weniger als 19 Gläubiger gleichzeitig vorweisen. Sind unter anderem diese Kriterien erfüllt, können Sie mit Hilfe Ihrer anerkannten Schuldnerberatung den Weg der Privatinsolvenz einschlagen. Abhängig von diesen Voraussetzungen und Ihrem speziellen Fall, setzt sich die exakte Dauer der Privatinsolvenz zusammen, die sich in der Regel über einen 3 bis 6-jährigen Zeitraum erstreckt. 

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Privatinsolvenz – Wie lange dauert das Verfahren?

Zur Verfahrenseröffnung im Zuge einer Privatinsolvenz strebt das Gericht einen gerichtlichen Einigungsversuch zwischen Schuldner und Gläubiger an. Dies soll in Form eines Vergleichs von statten gehen. Lehnen diese Gläubiger dies ab, bleibt lediglich der Weg des vereinfachten Insolvenzverfahrens übrig.

Dieses Privatinsolvenzverfahren im Allgemeinen erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa einem Jahr.

Wie lange dauert eine Privatinsolvenz?

Die Dauer einer Privatinsolvenz beträgt in Deutschland aktuell bis zu sechs Jahren. Dies beinhaltet das ca. ein Jahr andauernde Privatinsolvenzverfahren im Allgemeinen und die darauffolgende Wohlverhaltensphase. Diese erstreckt sich in der Regel ab Verfahrenseröffnung auf 3-6 Jahre.

Im Anschluss dieser Wohlverhaltensphase ist es dem Betroffenen möglich einen Antrag zur Restschuldbefreiung zu stellen.

Privatinsolvenz – Wie lange dauert die Restschuldbefreiung?

Die Restschuldbefreiung tritt nach Beendigung der Privatinsolvenz und der Wohlverhaltensphase in Kraft. Also in etwa 3-6 Jahren nach Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens. Bei der Restschuldbefreiung spricht man von der Freistellung der noch nicht beglichenen Forderungen des Betroffenen. Da diese Forderungen bei Genehmigung wegfallen, wird der Schuldner darauffolgend in die Schuldenfreiheit entlassen.

Restschuldbefreiung

In der heutigen Zeit geraten immer mehr Menschen aufgrund unterschiedlichster Ursachen in die Schuldenfalle. Der einzige Ausweg ist in manchen Fällen dann leidglich das Anmelden der Privatinsolvenz. Hierbei ist es nun wichtig sich über alle nötigen Schritte bewusst zu sein bzw. sich bei beispielsweise einer erfahrenen Schuldnerberatung oder einem Anwalt alle nötigen Informationen einzuholen.

Demnach sollte man bereits bei Beginn des Insolvenzverfahrens bzw. gleichzeitig mit dem Antrag für die Insolvenz, den Antrag auf Restschuldbefreiung stellen. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die Befreiung der Restschuld nach spätestens sechs Jahren in Kraft treten kann. Versäumt man dies, bleibt die Restschuldbefreiung im schlimmsten Fall aus.

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Restschuldbefreiung – was ist das?

Unter einer Restschuldbefreiung versteht man den Erlass der Schulden, die bis zum Ende des Insolvenzverfahrens noch nicht beglichen wurden. Diese Restschuldbefreiung stellt demnach das Ende des Insolvenzverfahrens für den Schuldner dar und knüpft als separates Verfahren direkt an die vorherige Insolvenz an.

Wie lange dauert es bis zur Restschuldbefreiung?

Nachdem ein Insolvenzverfahren als beendet erklärt wurde, kommt es im Normalfall zum Beschluss der Restschuldbefreiung. Wann es nun also genau zur Befreiung der Restschuld kommt, kommt allein auf die genaue Dauer des Insolvenzverfahrens an. In der Regel dauert dieses Verfahren sechs Jahre, kann in einigen Fällen jedoch auch schon auf drei Jahre verkürzt werden, sodass in einigen Fällen die Restschuldbefreiung schon nach drei Jahren in Kraft treten kann.

Restschuldbefreiung von Steuerschulden

In einigen Fällen werden nicht alle Restschulden erstattet. So werden zum Beispiel Bußgelder oder Geldstrafen, oder auch Forderungen aus nicht gewährleisteten Handlungen außenvorgelassen. Bei Steuerschulden ist dies jedoch nicht der Fall. Diese Art der Schulden wird dem Betroffenen demnach erlassen.

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